Shali's Blog

12 Gründe um Buffy zu lieben

Writing by Shali on Dienstag, 10 of März , 2009 at 23:01

1. „Buffy“-Erfinder Joss Whedon ist für den Wortwitz, die Masse an popkulturellen Referenzen und die intelligenten, lustigen Dialoge bekannt, mit denen er seine liebevoll gestalteten Charaktere ausstattet. Auch Buffy und ihre Freunde strotzen nur so vor Humor und Sarkasmus, wirken dabei aber nie unglaubwürdig. Weil jedoch wie so oft in der synchronisierten Fassung eine Menge Charme und Witz verloren gehen, empfiehlt es sich, „Buffy the Vampire Slayer“ nach Möglichkeit im Originalton anzuschauen. Nur so lernt man die Serie wirklich zu schätzen.
„Zum Geburtstag: Zwölf Gründe, Buffy zu lieben“ nachzulesen bei Serienjunkies

2. Dass die Serie nicht bloß von ihren Dialogen lebt, wollte Erfinder Joss Whedon beweisen. Mit der Episode „Das große Schweigen“ („Hush“) in Staffel vier gelang es ihm, knapp vierzig Minuten „Buffy“ komplett ohne Dialog zu gestalten. Es war ein mutiger Schritt, der sich auszahlte: „Das große Schweigen“ wurde eine der besten Folgen in der Geschichte der Serie und dürfte zahlreiche Kritiker zum Schweigen gebracht haben.

3. Ähnlich mutig, weil direkt, traurig, unverfälscht, provokativ und so gar nicht wie sonstige „Buffy“-Folgen war „Tod einer Mutter“ („The Body“). Als Buffys Mutter starb, wurde auf die Opening Credits, schnelle Schnitte, Actionszenen und einen Großteil der Musik verzichtet. Der Tod wurde thematisiert und zwar ganz ohne Vampire und Dämonen. Herausragend war auch die schauspielerische Leistung von Emma Caulfield als Ex-Dämonin Anya, die das Konzept von Leben und Sterben zu begreifen versucht.

4. Wo wir gerade bei herausragenden Episoden sind: Die von Kritiker gelobte und preisgekrönte Musicalfolge „Noch einmal mit Gefühl“ („Once more with feeling“) war auch so ein prägendes Ereignis. Alle Schauspieler haben selbst gesungen und einige von ihnen sogar richtig gut. Außerdem wurden – was diese Musicalfolge von denen anderer Serien unterscheidet – gleichzeitig wichtige Charakter- und Storyline-Entwicklungen vorangetrieben.

5. Lange vor „Queer as Folk“ oder „The L Word“ hat „Buffy“ das bis dahin noch häufig als Tabu geltende Thema Homosexualität in die Primetime gebracht. Computernerd und Hexe Willow (Alyson Hannigan) vertrat im Buffyverse gleich drei Randgruppen, als sie sich in der vierten Staffel in Tara (Amber Benson) verliebte. Fun Fact am Rande: Eigentlich soll vorgesehen gewesen sein, dass nicht Willow, sondern Xander (Nicholas Brendon) seine homosexuelle Seite entdeckt.

6. Buffy und Angel (David Boreanaz) waren eines dieser Romeo-und-Julia-sie-wollen-aber-sie-dürfen-nicht-Liebespaare, die standardmäßig zu einer guten Serie zu gehören scheinen. Wer das nach drei Staffeln „Buffy“ noch nicht kapiert hat, der sollte sich außerdem „Liebe auf Zeit“ („I will remember you“), die Cross-over-Folge der ersten Staffel „Angel“ anschauen, um zu verstehen, wie großartig und zugleich schmerzhaft diese Liebesgeschichte war.

7. Das Spin-off „Angel“ ist übrigens auch ein Grund, warum „Buffy“ so großartig war und nach wie vor ist. Mehr als einmal haben Charaktere aus der einen ihren Weg in die andere Serie gefunden, die Geschichten verliefen teilweise parallel, und nach dem „Buffy“-Serienfinale hatten Fans darin einen kleinen Trost.

8. Wer glaubt, dass erst die 2000er die Frauenpower auf den Fernsehbildschirm gebracht haben, der irrt. Wenn wir versuchen würden, alle starken Frauen aus sieben Jahren „Buffy“ aufzuzählen, würde uns das einige Zeit kosten. Deswegen waren die Männer längst keine Weicheier, wie dieser Tage in manchen Serien. Sie waren nur einfach nicht so grandios wie ihre weiblichen Mit- oder Gegenspieler.

9. „Buffy“ hatte ihre wenigen blutrünstigen Horrorfilm-Momente, war aber alles in allem eher zum Lachen gruselig. Für zart besaitete Teenager-Mädchen war das immer von Vorteil, und wer es gerne blutiger mag, der kann sich zumindest über die besonders in der ersten Staffel absurden Monsterkostüme lustig machen.

10. Joss Whedon ist einer dieser Serienmacher, die ihre Storylines schon Jahre im Voraus planen. Gut, es ist vielleicht nicht ganz so durchdacht wie „Lost“. Aber immerhin: Erste Hinweise darauf, dass Buffy in der fünften Staffel eine geheimnisvolle Schwester bekommt, hat es schon zwei Jahre vorher gegeben. In der vierten Staffel zum Beispiel sagte Buffy Mutter Joyce Summers (Kristine Sutherland) zu ihr „Dawn’s almost here“ – die später auftauchende Schwester hieß Dawn (Michelle Trachtenberg.

11. Neben den vor Energie sprühenden Dialogen war es die Musik, die „Buffy“ zu dem machte, was es war. (Serienjunkies vom 07.01.2009)

12. In welcher anderen Serie ist die Hauptfigur zwei Mal gestorben und wieder zum Leben erwacht, ohne dass es vollkommen an den Haaren herbeigezogen wirkte? Bei „Buffy“ war es so. Und dann sang sie in der schon erwähnten Musicalfolge auch noch darüber: „ It’s do or die – Hey, I died twice“.

gefunden bei: http://www.serienjunkies.de/news/buffy-the-20779.html

PS: ich liebe buffy….nur wer zur Hölle hat meine Box Season 1 Teil 2???????

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Comments (1)

Category: Fernsehen,Fundsache,Medienjunkie Shali

1 Kommentar

Kommentar by Pesse

Made Mittwoch, 1 of April , 2009 at 08:17

/me hat alle Folgen Buffy gesehen – und würde es wieder tun.

Im Ernst, ich hab ursprünglich mit der Serie angefangen, weil ich, wie viele andere heterosexuelle Männer (und homosexuelle Frauen?) Sarah Michelle Gellar ziemlich süß fand und finde.
Spätestens so ab Mitte der zweiten Staffel war ich allerdings wirklich begeistert von der Serie, die Dramatik, Tragik, Fantasy und Humor in meiner Meinung nach perfekter Mischung bot.

Schade, dass Buffy irgendwann ein Ende hatte (Angel ist bzw. war … naja) und Firefly viel zu schnell abgesetzt wurde…

/vote for mehr von Joss Whedon!

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